3 einfache Hacks, mit denen du morgens erholter aufwachst

Eine ausgeglichene, vitalstoffreiche Ernährung, möglichst viel Bewegung, all das ist wichtig um ein gesundes Leben mit viel Power und in Erfüllung leben zu können. Leider wird oftmals die Bedeutung von Schlaf außer acht gelassen.

Morgens frisch und erholt aufzuwachen ist die Basis um das maximale Wohlbefinden zu erreichen. Du hast die nötige Energie um Deinen Alltag zu bewältigen, Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen, aufkommendem Stress zu strotzen und trotz allem ruhig und ausgeglichen zu bleiben.

Es macht wenig Sinn sich mit körperlicher Fitness, idealer Ernährung und Leistungssteigerung auseinanderzusetzen, wenn man dabei die Grundregeln für ein wirklich gesundes Leben vergisst! Eine davon ist der richtige und vor allem ausreichende Schlaf.

Bedauerlicherweise leiden bereits die meisten Menschen im normalen Berufsalltag unter einem Schlafdefizit, am schlimmsten betroffen davon sind meist die Frauen. Durch die ersten drei Jahre nach der Geburt eines Kindes stehen sie sozusagen unter dauerhaftem Schlafentzug.

Es ist wichtig ein Schlafdefizit zu erkennen und es möglichst zu begleichen. Auch können dadurch Schlafstörungen auftreten, wie z.B. Ein- und Durchschlafstörungen.

Ich möchte Dir hier aufzeigen mit welchen 3 einfachen Hacks Du zu einem erholsamen Schlaf kommst und morgens ganz einfach erholter aufwachst!

Warum guter und ausreichend Schlaf der Hack Nummer eins ist

Der Hauptgrund warum Schlaf so wichtig ist um morgens erholt aufwachen zu können, ist die notwendige Regeneration des Körpers und die Verarbeitung des Erlebten im Gehirn. All dies findet in der Nacht innerhalb von ca. 7 – 8 Stunden statt.

Die reine Schlafdauer ist allerdings nicht unbedingt alleine ausschlaggebend, besonders wichtig ist eine gute Schlafqualität. Nochmals in der Übersicht warum guter und ausreichender Schlaf so wichtig ist:

  • Erholung des Herz und Kreislaufsystems
  • Regeneration von Muskeln und Organen
  • das Immunsystem wird geschützt, da ein Schlafmangel es schwächen würde
  • Verarbeitung des Erlebten und Erlernten
  • Wachstumshormone werden ausgeschüttet, Hormone für den nächsten Tag gebildet
  • guter Schlaf beugt Bluthochdruck, Übergewicht und Krankheiten vor
  • Energie wird für den nächsten Tag bereitgestellt

Was aber wenn Du schon unter Schlafstörungen leidest? Der Griff zur Schlaftablette ist schnell getan aber wirklich nicht sinnvoll und ratsam.

Ich möchte Dir kurz erklären wie der Schlaf funktioniert und auf welchen natürlichen Wegen Du schnell in einen erholsamen Schlaf finden kannst.

Wie kommen wir in eine gute Schlafphase?

Ein wichtiger Faktor um in den Genuss eines erholsamen Schlafes zu kommen ist eine ausreichende Versorgung mit dem Botenstoff Melatonin.

Dieses Hormon wird auch als Schlafhormon bezeichnet. Es wird aus den Hormonen Tryptophan und Serotonin, hauptsächlich in der Zirbeldrüse hergestellt. Wichtig ist eine ausreichende Zeit in der wir uns in der Dunkelheit befinden.

So haben wir Menschen im Sommer eine geringere Menge Melatonin im Blut als im Winter. Auch elektrisches Licht, wie das blaue Licht der Computer Bildschirme oder eine helle Beleuchtung verringern die Melatoninproduktion.

Manche Berufe lassen eine ausreichende Melatoninproduktion nicht zu, wie z.B. Berufe mit Nachtschichten und ausgedehnter Bildschirmarbeit. Hier kann durchaus die Einnahme von Melatonin als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein.

Sehr bewährt hat sich die Einnahme von Melatonin bei Langstreckenflügen um einem Jetlag vorzubeugen oder es zu lindern.

Hack Nummer 2: Feste Zeiten einführen

So wirklich kommen wir an dem Thema Schlaf nicht vorbei, wie auch? Einem erholten Morgen geht immer ein guter Schlaf voraus. Mein Hack Nummer 2 für Dich ist die Einführung von Festen Zeiten und Ritualen.

Was sich im ersten Moment vielleicht etwas bieder anhört ist in Wirklichkeit eine Bereicherung für Dein Leben und zugleich ein Training für Deine Selbstdisziplin.

Wenn Du Abends immer zur gleichen, möglichst nicht zu späten, Zeit zu Abend isst und zur gleichen Zeit ins Bett gehst, so gewöhnt sich Dein Körper recht schnell daran. Das wirst Du daran merken, dass du plötzlich immer zur gleichen Zeit müde wirst, auch wenn Du einmal länger aufbleiben möchtest.

Den gleichen Effekt hat auch eine routinemäßige Aufstehzeit. Spätestens dann, wenn Du keinen Wecker mehr benötigst, merkst Du, dass Du einen ausreichenden und erholsamen Schlaf hattest.

Du kannst auch verschiedene Routinen und Rituale einführen an denen Dein Körper merkt das es gleich zur Ruhe und in die Regenerationsphase geht. Dies können für den Morgen beispielsweise sein:

  • trinke direkt nach dem Aufwachen ein Glas Wasser
  • morgendliche Yoga Übungen oder Laufen
  • nimm Dir Zeit für eine Meditation
  • genieße eine gründliche Reinigung der Zähne und des Körpers vor dem Start in den Tag
  • schreibe Deine ersten Gedanken auf
  • überlege Dir wofür Du dankbar sein kannst
  • genieße ein gutes Frühstück oder einen Smoothie
  • lächle und sei freundlich zu Dir und Anderen

Und für den Abend:

  • trinke vor dem Schlafengehen einen beruhigenden Kräutertee
  • versuche mindestens 1 Stunde vor dem Schlafen keine Medien mehr zu konsumieren
  • schreibe Deine Gedanken des Erlebten und für den kommenden Tag auf
  • Abendmeditationen oder Yogaübungen für den Abend
  • Reinigungsroutinen einführen und immer gleich ablaufen lassen
  • nutze beruhigende Düfte wie z.B. Lavendel

Hack Nummer 3: Die richtige Schlafposition in der richtigen Umgebung

Die Umgebung in der Du schläfst, angefangen von der Temperatur bis hin zur richtigen Matratze sind ebenfalls ausschlaggebend für ein erholtes Aufwachen am Morgen. Aber auch in welcher Position Du schläfst, hat einen großen Einfluß auf Deine Fitness und Leistungsfähigkeit am nächsten Tag.

Besonders im Sommer musst Du für eine ausreichend kühle Raumtemperatur sorgen, im Winter achte auf warme Füße und Hände in einer kühlen Umgebung.

Achte außerdem auf eine angenehme Schlafposition, probiere gegebenenfalls verschiedene aus und finde die für dich Beste heraus.

Hier meine Tipps zu einem gelungen Hack Nummer 3:

  • schlafe in einem kühlen, gut durchlüfteten Raum
  • achte auf eine gute Matratze und hygienische Wäsche
  • wärme die Füße im Winter eventuell mit einer Wärmflasche
  • verbanne künstliches Licht und Medien aus dem Schlafraum
  • schlafe falls möglich auf dem Rücken mit einem nicht zu hohen Kissen oder in der Seitenlage
  • achte auf genügend Dunkelheit

Zusammengefasst

Um morgens erholt aufzuwachen ist es unabdingbar sich mit dem Schlaf und vor allem mit dem erholsamen Schlaf auseinander zu setzen.

Wie Dir meine 3 einfachen, leicht zu befolgenden Hacks aufzeigen ist es gar nicht so schwer! Es liegt an Dir es in die Tat umzusetzen und auch dran zu bleiben.

Denn schlechter Schlaf hat mehr als nur die eine Nebenwirkung morgens nicht erholt aufzuwachen. Er hat sehr viele negative Auswirkungen auf den ganzen Organismus und Deine Leistungsfähigkeit.

Beachte diese 3 Hacks und Du wirst es schaffen morgens erholt und voller Tatendrang aufzuwachen!

Über den Autor:
Dies ist ein Gastbeitrag von Tobias, Biohacker und Selbstoptimierer. Er ist Autor und Blogger auf www.brainperform.de. In seinen Artikeln gibt er seinen Erfahrungsschatz aus jahrelangem Biohacking weiter, welcher sich auf eine ketogene Ernährung, dem Intermittent Fasting, mehr mentalen Fokus und einem besseren Schlaf bezieht. Mehr über Tobias findest du auf seiner Website https://www.brainperform.de.

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