Das Bett und die Molekular-Medizin

Die Molekularmedizin ist eine der jüngsten Medizin-Sparten. Erst mit den hochauflösenden, technischen Geräten der Informationsgesellschaft und größeren Rechenleistungen von Computern beginnen wir, in die Molekularstrukturen des menschlichen Körpers vorzudringen. Es gelingt uns immer besser die Zusammenhänge der komplexen Stoffwechselprozesse zu erkennen und auch verstehen zu lernen. Das Bett und die Molekular-Medizin wachsen interdisziplinär zusammen.

Die molekular-medizinischen Erkenntnisse revolutionieren aktuell das nachts benutzte Bett des Menschen.

Der Volksmund sagt: Schlafentzug ist harte Folter!

Die Einstellung zum eigenen Bett wandelt sich. Fast jeder Mensch ist gehalten, das eigene Bett für sich selbst völlig neu zu definieren.

Die wesentlichen Erkenntnisse zum Bett lassen sich aus den neuesten Forschungs-Ergebnissen der Molekular-Medizin, als neues Wissen zum eigenen Bett heute schon ableiten:

Das Gehirn braucht die Hormone aus dem Tiefschlaf

Die im Tiefschlaf der „Stufe IV“ ausgeschütteten Wachstumshormone sind zur Synapsen-Neubildung, für die Funktionalität des Gehirns dringend nötig. Hunderttausende von Kilometern an Synapsen sichern die unglaubliche Rechenleistung „10 hoch 150“ des menschlichen Gehirns ab: – Eine EINS mit 150 Nullen.

Bessere Betten könnten daher neben verbesserter Durchblutung auch für mehr Tiefschlaf sorgen und in der Folge zusätzlich bessere Gehirn-Gesundheit garantieren.

Das „Glymphatische System“: 2013 entdeckt

Von der Neurologin und Forscherin  Maiken Nedergaard, Kopenhagen, wurde 2013 das „Glymphatische System“ im Gehirn enttarnt. Diese „Gehirnwäsche“ sorgt nachts im Schlaf für die aktive Gehirnentgiftung und -Entschlackung. Dabei wird das Gehirn im Schlaf geflutet durch das Rückenmarks-Wasser (LIQUOR). Dadurch schwemmen ca. sieben Gramm Stoffwechselreste die sich am Tage gebildet haben – überwiegend nachts – aus den Gliazellen des menschlichen Gehirns aus.

Diese Gehirn-Stoffwechsel-Schlacken (Beta-Amyloide und Plaques) werden über das Rückenmarks-Wasser und über den geschützten Bereich der Wirbelsäule – den Spinal-Kanal – mit entsorgt: Der Rücken ist das Entsorgungsorgan für die Gehirn-Gesundheit. – Das ist eine bahnbrechende Erkenntnis.

Das selbst benutzte Bett, die eigene Gehirn-Gesundheit und die Molekular-Medizin treffen aufeinander: Die Gehirn-Entgiftung bedingt eine viel bessere Lagerung der Wirbelsäule, als jemals zuvor bekannt war: Hängt die Wirbelsäule nachts durch, so funktioniert das System der „Kommunizierenden Röhren“ vermutlich nicht gut genug.

Das Lernen im Schlaf: PKM-Zeta und TH 5

Auch das Lernen ist mit dem Schlaf im Bett und der Molekular-Medizin eng verwoben. Das Bett und die Entschlackung unseres Steuerungsorgans sind harte Nachtarbeit. – Aber auch das Lernen ist direkt vom Tief-Schlaf und der guten Wirbelsäulenlagerung mit abhängig:

Die Öffnung vom Kurzzeit- zum Langzeitgedächtnis wird durch das Protein PKM-Zeta und ein im Schlaf ausgeschüttetes Hormon (TH 5) gesteuert und ermöglicht. Alle im Langzeitgedächtnis abgespeicherten Lernverfestigungen finden ausschließlich nachts statt: Das Lernen und Abspeichern im Langzeitgedächtnis ist Schlaf- und Bettsache! –

Das sollte allen Eltern, Erziehern und Pädagogen so schnell wie möglich bekannt gegeben werden: Bett, Schlaf und Lernen bedingen einander, – wie das Eigelb und das Eiweiß.

Der Tiefschlaf

Der Schlaf findet in Zyklen statt. Der Tiefschlaf ist viel entscheidender, als je zuvor bekannt. Nur allerbeste Regenerationsgrundlagen schützen unsere Gehirn-Strukturen, mittels natürlichem Tiefschlaf: Hormone zur Zellreparatur und für das Immun-System werden ausgeschüttet und Schlafwellen (Schlafspindeln) vernetzen die Gehirnregionen miteinander.

Daher macht es Sinn, möglichst im eigenen, perfekt passenden Bett regelmäßig lange genug, so tief und entspannt wie eben möglich zu schlafen. –

Besseres Betten für mehr Tiefschlaf sollten schleunigst völlig neu erfunden werden. – Tiefschlaf-Unterbrechungen durch falsch gekaufte, viel zu starre Betten, bergen möglicherweise ein riesiges – noch völlig unerkanntes – Schlaf- und Gehirn-Gesundheits-Risiko.

Menschen mental total überfordert? – 

Körper abends total unterfordert? – 

Ist dadurch der Schlaf gestört?

Gibt es hier einen Zusammenhang? Wie können wir selbst dem eigenen unterforderten, an Bewegungsmangel leidenden Körper – zu mehr Schlaf-Gesundheit verhelfen? –

Das perfekte Bett und die Molekular-Medizin geben zusammen eine schlüssige Antwort: Viel Tageslicht am morgen, Kaffeekonsum nur bis zum Nachmittag und mit sportlichen Aktivitäten bis drei Stunden vorm Zubettgehen fertig sein: Dann beschwingtes Schlafen unter Nutzung feinster Mikro-Schwingungen nachts im Bett!

Neu und noch weitgehend unbekannt etablierte sich das Zauberwort unter den informierten Schlafexperten:

Die Mikrostimulation!

Mit dem häufig völlig überforderten, gestressten Geist, will man nichts als entspannen: Beine hoch, Fernseher an! – Der innere „Schweinehund“ verhindert jetzt wegen der mentalen Überforderung – die dringend notwendigen, körperlichen Aktivitäten. Das raubt uns das „Workout“ oder die notwendige Bewegung: Die körperliche Müdigkeit fehlt.

Damit der Mensch trotzdem tiefer schläft hilft die neuartige Mikrostimulation: Übrigens ist diese sensationelle Neuerung bereits mit medizinischen Studien belegt und aktuell sogar schon erwerbbar.

Ohne körperlich gefordert gewesen zu sein, ist der Körper des Homo sapiens noch nicht richtig müde. Mentale Überforderungen im Beruf oder im Alltag haben uns zum „Sitz-Menschen“ umfunktioniert. Die mentale Überforderung stärkt den „Inneren Schweinehund“.

Zum Sport können wir uns kaum noch aufraffen. Mental total übermüdet wollen wir endlich unsere Ruhe finden: Vorm Fernseher die Füße hochlegen und den „wohlverdienten Feierabend“ in Ruhe genießen. –

Das Gegenteil ist jedoch leider zumeist der Fall: Das Gehirn wird jetzt mit Infos, negativ besetzten Nachrichten, Smartphones, Computern und deren Blaulichtanteilen weiter auf Hochtouren gehalten. –

Die Blaulichtanteile verschieben die „Inneren Uhren“ des Menschen: Melatonin wird nicht genügend ausgeschüttet. Viele Menschen wachen dann nur noch zur Umlagerung vorm Fernseher kurz auf, gehen zu Bett – und erleben, dass jetzt das Einschlafen und Durchschlafen nicht gelingt:

Anspannung, Aufregungen und das Blaulicht wirken gegen die Ausschüttung vom wertvollen Melatonin.

Ein weiterer Punkt: Mit dem total unterforderten Körper kommt möglicherweise später der Schlaf auch nicht weit genug runter – in die Tiefschlaf-Phasen. – Leichterer Schlaf, häufigere Schlafunterbrechungen und  das „wie gerädert aufstehen“, – sind die harten Konsequenzen.

Das selbst benutzte Bett darf dann den Schlaf nachts nicht dauerhaft zusätzlich stören. Das eigene Bett muss viel besser zum Menschen passen oder angepasst werden. Bislang benutzte, einfache Massenwaren-Betten sind möglicherweise dann nicht mehr gut genug.

Der Medizin-Nobelpreis 2016: Für die Entdeckung der Autophargie in den Körperzellen des Menschen

Yoshinuri Oshumi erhielt für diese Entdeckung 2016 den Nobel-Preis. Er hat den Autophargie – Mechanismus entdeckt: Viele verbrauchte Proteinschlacken (Eiweißreste), die bei den Stoffwechselprozessen als Schlacken übrig bleiben, werden quasi wie beim Recycling innerhalb der Zellkraftwerke (Mitochondrien) geschreddert und aufgebraucht als Restenergie.

Auch diese Mechanismen sind ganz besonders nachtaktiv. Das Bett und die Molekular-Medizin führten auch hier zu der wertvollen Erkenntnis: Liegedruck durch zu harte Betten sind dringend zu vermeiden. – Allein der unzähligen nächtlichen Stoffwechselprozesse wegen.

Wir lernen: Stress und harte Betten passen genauso wenig zusammen, wie Bewegungsmangel und zu festes Liegen nachts.

Die Feinheit des Blutsystems ist enttarnt:

Die ARTERIEN

Die Arterien nehmen etwa 11,5 % des Blutkreislaufs ein. Hier ist der Puls gut spürbar.

Im Übergang vom “Arteriellen Blut“ zu den Kapillaren wirken die Lymphen: Der Puls verschwindet.

DIE KAPILLAREN

Das Blut, unser Lebenssaft fließt durch die Kapillaren im Permanentfluss: Ohne Puls! – Zur Zellversorgung wird der Pulsschlag quasi abgeschaltet.

Die Kapillaren – das mikrofeine innen hohle Blut-Gefäßsystem – macht ca. 74 % des menschlichen Blutkreislauf-Systems aus. 400 der winzigen „Strohhalm“-Kapillaren zusammen in einem Bündel gefasst, entspricht zusammen der Dicke nur eines Haares:

Mit diesen tunnelartigen Mikro-Blutleitungen werden die einzelnen Körperzellen mit Energie über die Blutkörperchen versorgt. Die Kapillaren sind also unvorstellbar fein. Alle “Strohhalm ähnlichen Mikroblutleitungen“ eines menschlichen Körpers, – wie einen Endlosfaden aneinandergelegt -, erreichen sie eine Länge von 140.000 km.
Die Kapillaren sind so lang, dass die „Mutter Erde“ – mit den eigenen Kapillaren in uns selbst – mehr als dreieinhalb mal umwickelt werden könnte: 140.000 km! … – Unglaublich!

DIE VENEN

Für die restlichen ca. 14,5 % Deines Blutsystems stehen die Venen. Hier ist der Puls wieder – jedoch deutlich weniger, schwächer und geringer spürbar, als in den Arterien. …

Auch sind die Mikroblutgefäße äußerst drucksensibel. Darauf sollte auch jedes nachts benutzte Bett Rücksicht nehmen und zwingend achtgeben müssen. 

Die dritte Dimension im Liegen Nutzen

Jedes Bett sollte die dritte Dimension zur Druckentlastung zusätzlich nutzen (statt Holzroste in Länge und Breite – zweidimensional). Der neue Spiegeleffekt beim Liegen heißt: Das neue „3D Einbetten“! Es kommt zur Fläche (Länge x Breite) die dritte Dimension (Höhe) hinzu: Die Einsinktiefe.

Das ist noch sehr ungewohnt und wird oft mit “weich“ verwechselt und so fälschlicherweise noch weitgehend abgelehnt. Mit dem 3D Effekt über Einzelunterfederungen gewinnt jedes Bett eine viel größere Regenerationskraft, als in jeder Zeit zuvor.

Viele 100 Milliarden von Stoffwechselprozessen finden jede Minute der Nacht im Schlaf und damit auch zwangsweise im Bett statt. Eine unglaubliche Energieleistung des menschlichen Körpers. Mit falsch erworbenen, starren, druckerzeugenden, einfachen Massenwaren-Betten, verschlechtert sich oft sogar das Liegen. Die nächtliche Regeneration wird dann in Mitleidenschaft gezogen:  Blutgefäße werden abgequetscht, behindert, oder viele Stoffwechselprozesse können schlimmstenfalls gar nicht stattfinden.

Jedes eigene Bett sollte viel genauer zu seinem Nutzer passen, als jemals zuvor. Neuere Betten wirken daher punktelastisch auch noch aktiv in der dritten Dimension: In die Tiefe hinein.

Diese neuen Einzelunterfederungen tragen die Figur auch nach jeder Lageveränderung immer wieder neu und stützen aktiv und besonders körpergerecht. Sie entlasten die feinen Kapillaren bis tief in die empfindlichen Schleimhäute der Gelenke Gelenke hinein. Die dritte Dimension passt sich automatisch dem Körper an, wie ein gut stützendes Fußbett! – Und das bei  bester Stützwirkung. Und für die effektive, gleichzeitige Druckentlastung zur besseren Entspannung ist gleich mit gesorgt: Das neue „3DEinbetten“ habe ich diese revolutionäre, völlig neue Lagerungsidee genannt.

3Deinbettendes Liegen wird wohl die Zukunft aller Betten bestimmen. Um den steigenden Herausforderungen des stressiger werdenden Alltags gewachsen zu sein. 

Im Schlaf befinden sich alle Menschen im Unterbewusstsein und können sich daher nicht selbst wahrnehmen oder gar kontrollieren: Dann ist das eigene Bett absolute Vertrauenssache!

Fazit: Dein Bett und die Molekular-Medizin gehören im Schlaf genauso eng zusammen, wie die gute Regeneration, die Wirbelsäule, das Gehirn und die Gesundheit des Menschen insgesamt.

Für die optimale Regeneration brauchen alle Körperzellen beste, druckentlastende Blutversorgung durch die Mikrodurchblutung. Die Kapillaren sind äußerst Druck empfindlich: Harte, starre, einfache Bretter, Lattenroste oder auch zu feste Matratzen im Bett, sind damit vermutlich für den Dauergebrauch nachts nicht mehr die beste Betten-Wahl und schon gar nicht die gesundeste Liege-Empfehlung für die wertvolle Regeneration.

Die beste vorbeugende Gesundheits-Strategie ist aus heutiger Sicht wohl die Neuanschaffung von Betten mit Mikrostimulation: Die zu erwartenden Gesundheits-Gewinne erscheinen riesig! – Denn keinen Ort – wie das eigene Bett und wohl kein Produkt im Leben – muss jeder Mensch im Dauergebrauch derartig lange nutzen  – ohne jedes Bewusstsein! – Seinem Bett vertraut jeder ein Lebensdrittel völlig bewusstlos an: Ein Drittel seiner Zukunft verbringt jeder Mensch – wohl auch Sie selbst – zukünftig noch – in seinem eigenen Bett: Das liegt allein in Ihrer Verantwortung. 

Carl-August Schübeler

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